Geldwäscheprävention in der Finanzbranche

Die Finanzbranche zählt nach aktuellen Umfragen zu dem Sektor, in dem Compliance-Programme am weitesten verbreitet sind. Mit über 112.000 Verdachtsmeldungen pro Jahr gibt der Sektor die meisten Meldungen an die FIU ab. Davon wiederum entfielen 2019 allein über 103 tausend auf Kreditinstitute. Auf Kapitalverwaltungsgesellschaften, Finanzdienstleistungsinstitute, Versicherungsunternehmen und andere entfallen entsprechend nur ein Bruchteil. Das lässt sich mitunter dadurch erklären, dass Compliance mit enormen Kosten und Aufwand verbunden ist. Jedoch lassen die Entwicklungen der letzten Jahre, der geplante Ausbau der BaFin und der Ruf nach strengerer Überwachung den Druck auf die Branche steigen.

Kerberos Compliance hilft Ihnen kostengünstig bei der Erreichung Ihrer Compliance mit dem Geldwäschegesetz. Unsere digitalen Lösungen minimieren Ihren Aufwand und Ihre Compliance-Kosten und lassen sich problemlos in den normalen Geschäftsalltag integrieren.

Unsere Lösungen für die Finanzbranche

Einfach, bezahlbar und umsetzbar.

Wir Identifizieren Ihre Geschäftspartner sowie Geldgeber und ihre Investmentstrukturen mit unseren digitalen Lösungen.

KYC-Prüfungen

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Wir schulen Ihre Mitarbeiter in regelmäßigen Abständen und sorgen so für eine gesunde Compliance-Awareness.

Mitarbeiterschulungen

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Wir übernehmen die Bestellung von Geldwäschebeauftragten und alle damit verbundenen Aufgaben.

Geldwäschebeauftragte

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Für die Finanzbranche bieten wir 360° Compliance nach dem Geldwäschegesetz und arbeiten hierbei mit hochwertigen standardisierten Verfahren. Aufgrund des hohen Meldeaufkommens ist es besonders wichtig, die Qualität der Meldungen zu gewährleisten, damit die FIU möglichst schnell hierauf reagieren kann. Kerberos stellt diese Qualität durch die Miteinbeziehung von digitalen KYC-Lösungen und Experten zur Fallbearbeitung sicher.

Um als Finanzdienstleister alle geldwäscherechtlichen Bestimmungen einzuhalten, benötigen sie zudem besonders geschulte Mitarbeiter. Diese müssen in der Lage sein, sogenannte „Red Flags“ bei der Bearbeitung von Kundenanfragen oder Aufsetzung von Neukunden und Investoren zu erkennen. Kerberos stellt über eigene Lernplattformen nicht nur sicher, dass Ihnen der auf Sie zugeschnittene Lerninhalte zur Verfügung steht, sondern auch, dass Ihre Mitarbeiter regelmäßig und automatisch auf ihr Wissen hin überprüft werden. Dabei ist der Wissensstand Ihrer Mitarbeiter für gewünschte Stellen in Ihrem Unternehmen einfach einsehbar.

Unsere Geldwäschebeauftragte gewährleiten zudem, dass Ihr Unternehmen langfristig alle Vorschriften und Verpflichtungen nach dem Geldwäschegesetz einhält. Wir setzen Risikoanalysen und Geldwäschepräventionskonzepte nicht einmalig auf, sondern überprüfen und aktualisieren sie regelmäßig, sobald dies erforderlich ist.

Geldwäsche in Deutschland

Ein wirtschaftlicher Schaden und Image-Verlust

Über 100 Mrd. Euro

werden schätzungsweise pro Jahr in Deutschland gewaschen.

Warum ist die Finanzbranche für Geldwäscher so attraktiv?

Die meisten Verdachtsmeldungen wegen Geldwäsche kommen aus dem Finanzsektor. Laut FIU machen sie rund 98 % (2019) der Gesamtmeldungen aus – Tendenz steigend. In kaum einem anderen Sektor wird entsprechend viel in Compliance-Infrastrukturen investiert. Trotzdem finden Geldwäscher immer wieder Möglichkeiten, die ausgeklügelten Systeme zu hintergehen.

Vielfach wird von Experten und der Politik moniert, dass Sicherungssysteme im Finanzsektor zwar bestehen würden, diese jedoch den aktuellen Herausforderungen nicht mehr gewachsen sind. Online-Banken, Trading-Apps, Crowdfunding und Kapitalverwaltungen – sie eröffnen nicht nur Kunden durch digitale Services immer neue und bessere Möglichkeiten, ihr Geld selbst zu verwalten und gewinnbringend anzulegen, sondern werden auch von Kriminellen genutzt. Dabei setzen sie z.B. komplexe grenzüberschreitende Transaktionen sowie in- und ausländischer Vermittler bzw. Strohmänner und -frauen ein.

Obwohl viele dieser Transaktionen früher oder später Verdacht erregen, bleibt Geldwäsche dennoch attraktiv. Denn in der Zeit, in der Compliance-Systeme prüfen und Verstöße feststellen, können Kriminelle ihre illegal erwirtschafteten Gelder längst wieder auf andere Konten transferieren. Schnell verliert sich so die Spur zu den Hintermännern und damit auch die Möglichkeit, Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung oder die Umgehung von Sanktionen zu stoppen.

Welche Vorkehrungen gegen Geldwäsche trifft der Gesetzgeber?

Der Gesetzgeber setzt zuallererst auf die Stärkung der Aufsichtsbehörden – im Falle von Finanzdienstleistern auf die BaFin. Diese soll in den nächsten Jahren ausgebaut und personell aufgestockt werden. Außerdem wird geprüft, inwiefern Akteure, die nicht dem Finanzsektor und damit der Kontrolle der BaFin zugeordnet werden – hierzu gehören z.B. Finanzunternehmen und Versicherungsvermittler – stärker überwacht werden könnten. Der Fall Wirecard hat zu einer Sensibilisierung geführt, die vor allem den FinTech-Sektor betrifft.

Es ist also davon auszugehen, dass neben einer verstärkten internationalen Zusammenarbeit der Aufsichtsbehörden und Organisationen wie der „Anti Financial Crime Alliance“ – der auch Kerberos angehört -, gestärkte Institutionen wie der BaFin auch die Kreise der Verpflichteten bzw. deren Verpflichtungen und zugeordneten Aufsichtsbehörden in Zukunft weiter gefördert werden müssen

Lassen Sie sich jetzt kostenlos und unverbindlich beraten.

Ihr Ansprechpartner für die Finanzbranche – Yama Etminan

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